|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1) The Big Trail |
2) Werbung für die Western-Serie Gunsmoke |
3) El Dorado |
John Wayne – Eine Klasse für sich - geb. 26. Mai 1907 in Winterset/Iowa - gest. 12. Juni 1979 in Los Angeles
Wayne war dreimal verheiratet. 1949 wird Wayne für seine Rolle in "Sands of Iwo Jima" zum ersten Mal für den Oscar nominiert, bekommen wird er ihn erst zwanzig Jahre später für die Rolle des versoffenen Marshals in "True Grit". In den Jahren 1950, 1951, 1954 und 1971 war Wayne der Kino-Kassenmagnet Nr. 1. In den dazwischenliegenden Jahren befand er sich stets in den Top Ten der Zuschauergunst. 1952 spielte er mit seiner Lieblingspartnerin Maureen O'Hara in der Komödie The Quiet Man. Dieser Film läuft heute noch traditionell am St. Patricks Day im amerikanischen Fernsehen. 1956 drehte er wieder unter der Regie von John Ford einen Kultwestern: "The Searchers/Der schwarze Falke". 1959 setzte Wayne eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Regisseur Howard Hawks fort. Das Ergebnis war Rio Bravo, ein bis heute beliebter Westernklassiker. 1960 versuchte der Duke die historischen Ereignisse und den Kampf um die Mission Alamo auf die Leinwand zu bringen. Nachdem er keine Finanziers fand, versuchte er dieses ehrgeizige Projekt als Produzent und Regisseur selbst zu stemmen. Nachdem der Film schon über 10 Millionen Dollar verschlungen hatte, stieg die Firma United Artists ein. Die Bedingung lautete: Wayne muss die Rolle des Davy Crocket spielen. Der Film wurde gemessen an seinen Produktionskosten zum Megaflop. Wayne musste wieder für andere Produzenten arbeiten. Bereits sein nächster Film North to Alaska wurde wieder ein großer Erfolg. 1968 tritt Wayne in dem Propaganda-Streifen Green Berets auf und wird für viele Menschen zur politischen Reizfigur. 1969 spielte der Duke wieder in einem Western die Hauptrolle und wird für True Grit (Der Marshal) mit dem Oscar ausgezeichnet. 1976 inszenierte Don Siegel mit The Shootist Waynes letzten Auftritt als alternden, todkranken Revolverhelden. 1979 starb John Wayne an Magenkrebs. Sein Tod wurde zur großen Hollywood-Inszenierung. Ronald Reagan und Jimmy Carter eilten an sein Sterbebett. Die Boulevardblätter berichteten. Wayne ließ sich am Sterbebett taufen. Er war Militarist, Nationalist und Antikommunist und gilt bis heute als eine der größten Legenden der amerikanischen Filmgeschichte. Wayne gehörte zu den Großverdienern und einflussreichen Schauspielern in Hollywood, die auch selbst Filme produzierten (Batjac). Er spielte in den sechs Jahrzehnten seiner beispiellosen Karriere in über 150 Filmen mit. Seine politische Haltung spiegelt sich in zwei seiner Filme, The Alamo und Green Berets deutlich wieder. Beide Filme zählen nicht zu Waynes Meisterwerken.
Hier ist der Duke im Web zu Hause. Kommentare zum Thema John Wayne können hier eingestellt werden. |
||
|
||